Uraufführung / Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin

Tobias Rausch

ODER BRUCH

PREMIERE: 17.02.2012

Regie - Tobias Rausch
Ausstattung - Michael Böhler
Musik - Tobias Vethake
Dramaturgie - Ulrich Beck
Rechercheleitung - Michael Müller
Recherche Deutschland - Cathleen Bär
Recherche Deutschland - Laura Steinau
Recherche Polen - Renata Borowczak
Regieassistenz - Julia Jendroßek
Stagemanagement - Ramona Bransch
Barbara Heynen, Bernd Stempel, Marco Matthes, Friedrich Rößiger, Juschka Spitzer, Barbara Schnitzler Bernd Stempel, Friedrich Rößiger, Marco Matthes, Juschka Spitzer, Barbara Schnitzler Barbara Heynen, Bernd Stempel
Juschka Spitzer, Barbara Schnitzler, Friedrich Rößiger, Barbara Heynen, Bernd Stempel, Marco Matthes Barbara Schnitzler, Friedrich Rößiger, Juschka Spitzer, Bernd Stempel, Marco Matthes, Barbara Heynen Friedrich Rößiger, Barbara Schnitzler, Marco Matthes, Bernd Stempel
Friedrich Rößiger, Barbara Schnitzler, Barbara Heynen, Marco Matthes, Juschka Spitzer Barbara Schnitzler, Marco Matthes, Friedrich Rößiger, Barbara Heynen, Bernd Stempel, Juschka Spitzer Friedrich Rößiger, Barbara Schnitzler

Vielen ist das Oderhochwasser 1997 als dramatisches Ereignis in Erinnerung geblieben, das eine Welle nationaler Solidarität auslöste. Viele Menschen reisten spontan nach Brandenburg, um bei Deichsicherungsarbeiten zu helfen. In einer einzigartigen Spendenaktion kamen hunderte Millionen D-Mark zusammen, die Bundeswehr hatte ihren größten Einsatz im Inneren. Inzwischen sind die Ereignisse zu einem Mythos geworden. Doch was ist aus den Menschen und ihren Geschichten geworden? Und welche Spuren hat die Katastrophe hinterlassen?
Das Stück "Oder Bruch" basiert auf Interviews, die der Autor und Regisseur Tobias Rausch zusammen mit einem vierköpfigen Rechercheteam in den vom Oder-Hochwasser 1997 betroffenen Gebieten in Deutschland und Polen geführt hat. Innerhalb von wenigen Wochen wurden ca. 100 Menschen befragt. Das daraus entstandene Interviewmaterial sowie die mit den Schauspielern erarbeiteten Improvisationen bilden die Basis, von der aus Tobias Rausch sein Stück entwickelt hat.
Es ist ein Stück über das Verhältnis des Menschen zur Natur, über die Urbarmachung einer Landschaft und die deutsch-polnische Begegnung. Es ist ein Stück über Helden - und was aus ihnen wurde, nachdem das Wasser zurückgegangen ist.

Nächste Vorstellung(en):

Dienstag, 19.06.2012, 20.00 Uhr, Im Deutschen Theater Berlin

 

 

KRITIKEN

"Der Mensch ist ein expansives Wesen mit struktureller Demenz", spricht Barbara Schnitzler und blickt dabei vom Bühnenrand in imaginäre Weiten. Versunken, als würde sie träumen, gibt sie den uralten Menschheitswillen wieder, die Natur zu beherrschen. Koste es, was es wolle. Dass sie bei ihrem Monolog einen weißen Regenmantel und Gummistiefel trägt, unterscheidet sie rein äußerlich von der klassischen Seherin. Ist dafür aber praktisch, denn es kann jederzeit wieder losgehen. [...]
Wie war das damals? Was habt ihr erlebt, was habt ihr verloren? Wie wurde die Hilfe koordiniert, wie habt ihr euch gefühlt, als ihr eure Häuser verlassen musstet? Regisseur Tobias Rausch hat mit "Oder Bruch" ein Stück entwickelt, das sich auf etwa 100 Interviews mit Zeitzeugen stützt. Nicht allein Dokumentation, sondern vor allem Spiel steht im Vordergrund der knapp zweistündigen Aufführung, die das Deutsche Theater Berlin (DT) in Zusammenarbeit mit der NEUEN BÜHNE Senftenberg (NBS) zur Uraufführung brachte.
Überraschenderweise ist die von Rausch erzählte Geschichte der Katastrophe oftmals komisch - vor allem, wenn es um das fast skurrile Organisationschaos zu Beginn des Hochwassers geht. Barbara Schnitzler, Barbara Heynen, Bernd Stempel (alle DT), Juschka Spitzer, Marco Matthes und Friedrich Rößiger (alle NBS) gelingt es anscheinend mühelos, aus der klamottigen Sandsack-Befüll-Szene zur herzzerreißenden Episode zu springen, in der Vati dem Rest der Familie erzählt, wie er das überflutete Heim vorgefunden hat: "Der Schrank sah aus wie ein versunkener Tanker". Das beeindruckend einfache wie kluge Bühnenbild (Michael Böhler) ermöglicht den Schauspielern, die Schräge als Deich oder Dach zu nutzen, teils abblätternde Blümchentapete genügt, um klar zu machen: Manche haben hier alles verloren. Ob die Rolle der Hilfskräfte, der Medien, der alberne Besuch des Bundeskanzlers am Krisenort, Hahnenkämpfe verantwortlicher Politiker, das Unglück der Evakuierten, Vertreibung, Verteilungskämpfe um die Spenden und Hilfsbereitschaft von Ost und West - alle Aspekte der Katastrophe werden beleuchtet und besprochen. Auch: Wo ziehen wir die Grenze zwischen Rücksicht auf die Natur und dem Willen zur Expansion?
Dem Ensemble gelingt es trotz aller Themenschlenker, das Publikum zu bannen: Das lacht über den brüllend komischen Deichläufer (Bernd Stempel) und lässt sich im nächsten Moment von Marco Matthes zutiefst rühren, der vom Schicksal der bei der Evakuierung zu Tode getrampelten Ferkel erzählt. "Oder Bruch" ist ein aufregendes Theater, das durch die Lande ziehen sollte. Nicht nur von Berlin nach Senftenberg, sondern durch die Region. Schließlich wird selten auf der Bühne so konkret verhandelt, was die Menschen im Zuschauerraum bewegt hat. Oder bewegt. Denn "Oder Bruch" macht auch klar: Das Wasser wird wiederkommen.
Märkische Oderzeitung, 10.2.2012

 

Fast 15 Jahre danach bringt nun Tobias Rausch, Experte für Recherche-Stücke, mit "Oder Bruch" die Geschichten dieser Menschen auf die Bühne. Hundert Interviews haben er und sein Team geführt mit Evakuierten, Helfern, Bürgermeistern, Ministerpräsidenten, Spendenkommissaren und Soldaten. Dokumentation der Zeitgeschichte also zum traurigen Jubiläum? Zum Glück mehr als das.
Am Anfang, so erzählen die Schauspieler des Deutschen Theaters und der koproduzierenden NEUEN BÜHNE Senftenberg in den Rollen von Ministern und Kommandeuren, war der Unglaube: Was der Mensch nicht mit eigenen Augen sieht, das existiert nicht. Vor einem Plastikvorhang berichten sie, wie sie bei den ersten Warnungen von den Dorfältesten belächelt wurden. Bis das Wasser kam. Bei Rausch kommt es mit einem Glucksen, dann ein dumpfer Knall - die Plastikplane fällt, und dahinter verläuft ein Deich quer über die Bühne, überzogen mit einer beige-grünen Blümchentapete, wie man sie aus unsanierten DDR-Häusern kennt. Darüber türmt sich eine Monsterwelle - oder rollt sich nur ein Stück Tapete ab?
Mit einfachen ästehtischen Mitteln arbeitet Rausch und mischt auf der Bühne sinnvoll die Metaphern: Droht der Deichbruch, stemmen die Schauspieler in weißer Helferuniform Löcher aus dem Holzkonstrukt - kommen die Häuser ins Spiel, kann durch einen Handgriff ein Fenster mit Gardine eingelassen werden, schon entsteht ein Wohnzimmer. In 14 kleinen Szenen illustrieren die Schauspieler unterschiedlichste Blickwinkel. Da ist der Teenager, der im überschwemmten Haus nur um sein Visum für die USA bangt. Da ist der Rentner, glücklich, endlich eine nützliche Aufgabe als Deichläufer zu finden. Später wird es bewegender, wenn Barbara Heynen als alte Frau sich bei der Evakuierung durch das Militär an 1945 erinnert fühlt, als sie Hals über Kopf über die gefrorene Oder fliehen musste. 1997 wurden die Menschen im Oderbruch, einem Gebiet, das unterhalb des Flussspiegels liegt, teils mit Gewalt aus ihren Häusern geholt. "Das war keine Evakuierung, das war eine Vertreibung."
Tobias Rausch lässt den Abend nicht in Pathos abgleiten: Auf eine nachdenkliche Szene folgt meist eine Art Schildbürgerstreich. So zumindest könnte man es nennen, wenn Marco Matthes, komödiantisch bestens aufgelegt, mit Berliner Schnauze das Organisationschaos beim THW zu erforschen versucht.
Manchmal droht die Aufführung in ihre Einzelteile zu zerfallen und sich im Anekdotischen zu verlieren. Letztlich jedoch behält Rausch die großen Themen im Auge, die das Stück über eine Geschichtsstunde hinausheben: Es geht um Heimatverlust, Solidarität, Profitgier und Existenzangst. "Das Wasser hat ein älteres Gedächtnis als wir", sagt Barbara Schnitzler, "als ob es sich erinnern würde, sucht es immer wieder sein altes Bett". Und das steht, allen Begradigungsversuchen vergangener Jahrhunderte zum Trotz, dort, wo die Menschen des Oderbruchs wohnen und leben.
taz, 9.2.2012

 

Das Solidaritätsgefühl, das mit der großen Spendenbereitschaft nach dem Oder-Hochwasser 1997 einherging, brachte Ost und West emotional enger zusammen als alle Städtepartnerschaften. Eine Legende. Auch daran kratzt "Oder Bruch" in der Box des Deutschen Theaters. Denn neben den Geschichten von Hilfe und Gemeinschaft gibt es eben auch jene wie die der zwei Nachbarfamilien, die sich über die Verteilung der Hilfsgelder in die Haare kriegen. Vom Pfarrer, der nicht weiß, welche Einzelspende er wem zuteilen soll. Von dem gebrauchten Schrott, der als gute Gabe im ohnehin schon vom Flutmüll überquellenden Oderbruch landet.
Es ist eine der Qualitäten dieses Projekts von Tobias Rausch, das er immer wieder Einzelschicksale gegen das große Ganze stellt, absurd komische Anekdoten gegen tragische. Für "Oder Bruch", einer Koproduktion mit der NEUEN BÜHNE Senftenberg, hat eine Rechercheteam um Michael Müller etwa 100 Menschen in Deutschland und Polen interviewt. Herausgekommen ist ein inhaltlich spannendes Panorama.
Berliner Morgenpost, 11.2.2012

 

Es ist eine besondere Form von Dokumentartheater, die der Autor und Regisseur Tobias Rausch entwickelt hat. Keine Experten des Alltags stehen auf der Bühne und erzählen von ihrem Leben, sondern Schauspieler versinnlichen historische Ereignisse, indem sie das Material aus umfangreichen Recherchen und Interviews spielerisch vortragen.
Diese Aufführung ist ein Gespräch vor und mit dem Publikum. Zwischen Plastevorhang und Publikum geklemmt stehen vier Schauspieler zu Beginn direkt vor dem Publikum und spielen munter und komödiantisch, dass sie spielen. Eine unterhaltsame intime Situation, bei der das Senftenberger Publikum sehr direkt reagiert. Die Darsteller sprechen Texte von politischen und organisatorischen Machern, die sich zu Beginn zur Flut fragen „Worauf lassen wir uns da jetzt ein?.“ Die Unsicherheit, das Nichtwissen, das Lernen werden ausgestellt und die Empfindungen, Haltungen und Erinnerungsversuche befragt. Ein Theaterabend als Panorama unterschiedlicher Meinungen und Erfahrungen.
Der Vorhang wird beiseite geräumt, und ein mit Blümchentapete beklebtes Dammstück, über das an einer Seite eine Tapetenwoge wellt, wird zum Spielort. Ein so einfaches wie praktisches Bühnenbild von Michael Böhler, - aus dem Damm lassen sich Fenster und Tische, Spiel- und Anspielungsorte herausklappen oder herstellen.
Die lockeren sechs Schauspieler, Barbara Heynen, Barbara Schnitzler und Bernd Stempel vom Deutschen Theater sowie Juschka Spitzer, Marco Matthes und Friedrich Rößiger von der Neuen Bühne Senftenberg, gehen ihre Texte mit beiläufiger Leichtigkeit und erstaunlich viel Humor an. Sie sprechen einzeln oder miteinander, fallen sich ins Wort, wechseln die Sprachformen und Sprachhaltungen und, mitten im Satz, auch mal ihre Sprechfigur. Sie sprechen sich mal mit ihrem echten Vornamen an und diskutieren auch einmal über eine Szene mit dem Ergebnis, sie besser zu streichen. Kurzum: Sie machen das Beste daraus, dass sie nicht viel zu spielen, aber sehr viel zu erzählen haben.
Die Aufführung bietet ein Sammelsurium von Berichten und Erinnerungen, die sich zu einem einheitlichen Bild fügen. Dabei geht Tobias Rausch im steten Wechsel von Ernst und Komik, von Anekdotischem und Analytischem große Themen an.
Es geht nicht nur um den Deichbruch, sondern um vielerlei Brüche. In Biografien, in Lebens- und gesellschaftlichen Verhältnissen. Am Schluss steht die skeptische Frage, wohin das Oderbruch sich entwickeln wird.
Es ist ein unterhaltsamer Abend, der das Publikum mit vielen Fragen konfrontiert. Keine spektakuläre, keine mit großen szenisch-darstellerischen Effekten aufwartende Inszenierung ist zu erleben. Aber es wird ein anregendes Angebot zum Dialog und eigenem Nachdenken gemacht. Vor allem aber bringt es ungemein Spaß, den animierten Schauspielern zuzuschauen und zuzuhören.
Lausitzer Rundschau, 20.02.2012

 

Hier triumphieren Retter beim Katastrophenschutz, dort werden Hilfstransporte fehlgeleitet. Kanzler Kohl hat einen symbolkräftigen Ermutigungsauftritt - und als er mit dem Helikopter abfliegt, stürzen die Wassermassen heran. Während der Evakuierung sitzen dann zwei Rehe, ein Jagdhund und der Jäger in einem Rettungsboot traut vereint. Zahllose solcher prägnanter Miniaturansichten gibt es in dem eindreiviertelstündigen Dokumentartheaterabend "Oder Bruch", den Tobias Rausch in der Box des Deutschen Theaters in Koproduktion mit der NEUEN BÜHNE Senftenberg zur Uraufführung gebracht hat. Rausch ist unter den Recherchetheatermachern der sensible Lauscher, mit Sinn für Zwischentöne. Aus Interviews mit Leuten vor Ort hat sein vierköpfiges Team das Material gewonnen, das Rausch verdichtet und zu seinem vielstimmigen Stück komponiert hat. [...] Mit kleinen Kunstgriffen fühlen sich die Akteure in den schnodderigen Tonfall der Bundeswehr-Rettungsteams ein, ironisieren gelegentlich zart die Berichte der Zeitzeugen oder tünchen sie auch mal sentimental ein.
Der Charme des Abends ruht in den Nahansichten, die sich zu einem breiten, perspektivenreichen, einprägsamen Panorama einer dramatischen Krisenlage fügen, die für Brandenburg wie für die polnischen Nachbarn nichts an Aktualität verloren hat.
Märkische Allgemeine, 9.2.2012

 

Wie war das, als das Wasser kam? Einhundert Leute hat das Recherche-Team um den Autor und Regisseur Tobias Rausch interviewt - und sich dabei gefragt, welche Aussagen wichtig sind, wie eine Erzählung entsteht oder was ein Augenzeuge ist. [...] "Oder Bruch" erzählt von der Flut im Sommer 1997, der größten bekannten Oder-Überschwemmung überhaupt - mit 114 Toten in Polen und Tschechien, wo der Schaden mit 3,8 Milliarden am größten war. In Deutschland schlugen, auch weil die östlichen Deiche eher brachen und das Wasser nach Polen ablief, lediglich 330 Millionen zu Buche, schlimm genug. Es kam zum größten Einsatz der Bundeswehr im Landesinnern, die Hilfs- und Spendenbereitschaft waren enorm - die Katastrophe hatte das Zeug zu einem nationalen Mythos samt Sonderbriefmarke. An diesem Mythos, der wie jeder Mythos mit Denkverboten und mit Verdrängung behaftet ist, will das Stück rütteln.
Es funktioniert wie ein dokumentarisches Radio-Feature, bei dem Berichte und Reflexionen von Betroffenen zum Mosaik zusammengesetzt werden, das ohne höhere Erzählerinstanz und ohne Wertung auskommt. Es sprechen Deichläufer, Soldaten, Einsatzkräfte, Politiker, Kartoffelbauern, Bescheidwisser, Verzweifelte, Euphoriker, Meckerer. Es geht vom konkreten Detail (Wer melkt meine evakuierten Hochleistungskühe?) über metaphysisch aufgeladene Fragen (Das Wasser hat ein älteres Gedächtnis als wir. Wir dagegen vergessen. Das ist unser Talent.) bis zum allgemeinen Ratschluss (Ick sag, dat ick, nach sieben Jahren Wiedervereinijung und vierzehn Tage Oderhochwasser zu der Erkenntnis jekommen bin, dat Demokratie und Katastrophe zusammen scheiße sind. So is dit nämlich.)
Sechs Schauspieler in Ölzeug und Gummistiefeln - Barbara Schnitzler, Barbara Heynen und Bernd Stempel aus dem Berliner, Marco Matthes, Friedrich Rößiger und Juschka Spitzer aus dem Senftenberger Ensemble - wechseln umstandslos die Rollen und von epischen Passagen in die direkte Rede.
Berliner Zeitung, 9.2.2012

 

In der Box, der kleinen Bühne des Deutschen Theaters in Berlin, wurde letzte Woche das Stück "Oder Bruch" von Tobias Rausch uraufgeführt. Parallel läuft es als Koproduktion in der NEUEN BÜHNE Senftenberg.
Die Methode ist bekannt, dokumentarisches Theater, die Umsetzung genial. Dramaturgisch straff, es gibt immer neue, ungewohnte Bilder, nicht eine Szene, die voraussehbar wäre. Es ist sehr ernst, aber auch witzig und selbstironisch, stringent auf die Bühne gebracht. Eine gelungene Collage.
Das, was Theater machen soll: die Geschichte der Menschen festhalten, um zu zeigen, dass man etwas tun kann. Gerade wenn man denkt, man sei ohmächtig.
junge Welt, 18.02.2012

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