Christian Dietrich Grabbe

SCHERZ, SATIRE, IRONIE UND TIEFERE BEDEUTUNG

Spielstätte: Bühne

Regie: Veit Schubert
Ausstattung: Stephan Fernau

In der Hölle wird gescheuert. Deshalb muß der Teufel raus, auf die Erde. Selbst im August ist es hier für ihn zu kalt. Er erfriert. Vier Naturforscher finden seine Leiche und zerbrechen sich vergeblich die Köpfe, welche Spezies von Mensch sie vor sich haben. Die Wärme einer Kerzenflamme bringt den Teufel wieder ins Leben zurück. Als angeblicher Kanonikus mischt er nun das Dorf ordentlich auf. Er prellt den Schmied, der seinen Pferdefuß beschlagen hat, ärgert den Schulmeister, der ein Säufer ist, hintertreibt die Hochzeit der schönen Liddy mit einem Mitgiftjäger und führt mit dem Dichter Rattengift gelehrte Gespräche über die Insassen der Hölle: Shakespeare, Dante, Schiller. Bis er selbst in eine Falle läuft. Das ist der große Auftritt für des Teufels Großmutter. Und dann erscheint auch noch Grabbe...