Peter Hacks

DER GELDGOTT

Eine Produktion des Theaterjugendclubs der NEUEN BÜHNE Senftenberg

PREMIERE: 15.01.2012

Regie, Bühne - Alexander Wulke
Kostüme - Beate Wuttke
Charlotte Bischoff, Klarissa Kiepe, Josephine Geissert, Anna-Maria Spasova, Nadine Seyffert Anna-Maria Spasova, Nadine Seyffert, Klarissa Kiepe, Josephine Geissert, Dorothea Röger Charlotte Bischoff, Klarissa Kiepe, Josephine Geissert
Charlotte Bischoff, Dorothea Röger Josephine Geissert, Charlotte Bischoff, Simone Schirra Klarissa Kiepe,Nadine Seyffert, Dorothea Röger
Celine Prietzel, Klarissa Kiepe, Josephine Geissert, Simone Schirra Anna-Maria Spasova, Nadine Seyffert, Klarissa Kiepe, Josephine Geissert

Die Komödie DER GELDGOTT von Peter Hacks nach Aristophanes ist im antiken Athen angesiedelt, dennoch ist es die blanke Gegenwart, die griechische und deutsche, die uns hier so dramatisch wie unterhaltend entgegen tritt. 1991 entstand DER GELDGOTT – in der Antizipation heutiger Verhältnisse.

Der Töpfer Chremylos ist unzufrieden, wünscht mehr Wohlstand und Glück und so lässt er sich vom Delphischen Orakel raten, dem erstbesten Wesen auf seinem Weg zu folgen, von dem er dann mit Reichtum überschüttet werden soll. Das erste Wesen, welches ihm begegnet, ist der Geldgott Pluto. Dieser ist allerdings von Zeus derangiert, bestraft, erblindet. Und so scheut Zeus keine Mühe und keine Kosten, um den Geldgott rasch aufzupäppeln. Es beginnt nun die konfliktreiche Jagd nach dem erhofften Reichtum, dem Glück. Am Ende erweisen sich Glück und Liebe und Geld wie Hund und Katze, sie können nicht zueinander finden.

Dieses auch sprachlich exellente Drama ist herrlich zu hören und anzuschauen, denn die Abgründe unserer Gesellschaft kommen sehr komisch-ironisch daher. 8 Mädchen des Theaterjugendclubs spielen alle Rollen, auch die männlichen.

Der Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Essayist Peter Hacks (1928  – 2003) ist nach Brecht einer der erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart. Mit Stücken wie „Die Sorgen und die Macht“, das seine Uraufführung 1960 am Theater der Bergarbeiter in Senftenberg erlebte, oder „Moritz Tassow“ mischte er sich mutig in die Diskussion gesellschaftlicher Prozesse in der DDR ein. Andere bekannte Stücke entstanden in intensiver Auseinandersetzung und Beschäftigung mit der griechischen Antike oder der deutschen Klassik, z.B. „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“.

Weitere Informationen zum Theaterjugendclub finden sie hier.

Nächste Vorstellung(en):

Montag, 21.05.2012, 18.00 Uhr, Studiobühne Letzte Chance

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