So oder so – Hildegard Knef

Eine Biografie von Gilla Cremer

Premiere 18. November 2022, neue Bar & LandesBühne

Dauer90 Minuten

„Ich gebe alles auf und fang von vorne an“, sang Hildegard Knef in einem der vielen Liedtexte, die sie selbst ge­schrie­ben hat. Hier hielt sie ihre Ge­schich­ten, Er­in­ne­run­gen, Schick­sals­schlä­ge und Gefühle fest. Durch diese Lieder kann man sich der „Diva des 20. Jahr­hun­derts“ heute am besten nähern. Von 1925 bis
2002 gelebt, hat sie unzählige ein­schnei­den­de his­to­ri­sche Er­eig­nis­se miterlebt. Die Knef musste bereits während des Zweiten Welt­kriegs lernen, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn dieser aus­sichts­los schien. Ihr Mar­ken­zei­chen bleibt das „alles oder nichts“ aus ihrem Schick­sals­lied „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. In Amerika wurde sie als Broad­waystar gefeiert, aber das Heimweh trieb sie immer wieder zurück nach Berlin. Nicht erst seit der Ver­öf­fent­li­chung ihres au­to­bio­gra­fi­schen Romans „Der ge­schenk­te Gaul“ 1970 stand sie auch privat im Ram­pen­licht. Hildegard Knef wurde zu einer prägenden weib­li­chen Per­sön­lich­keit dieser Zeit, die keinen Hehl machte aus ihren Ehe­ge­schich­ten, Geld­sor­gen, Krank­hei­ten, Ope­ra­tio­nen und auch Miss­erfol­gen. In ihren Liedern klingt immer etwas davon an  mit viel Selbst­iro­nie aber auch Me­lan­cho­lie.

↓Nach bisher 31 Auf­füh­run­gen in 5 Spiel­zei­ten kehrt der Abend im September 2026 ein letztes Mal zurück in die neue Bar und lässt die un­ver­gess­li­chen Hits der Grand  Dame, wie „Das Glück kennt nur Minuten“ und „Für mich soll’s rote Rosen regnen“, erklingen.

„Die Senf­ten­ber­ger Schau­spie­le­rin verleiht der Knef in all ihrem Glamour, aber auch in ihrer Ver­letz­lich­keit und Me­lan­cho­lie, in ihrem Welt­schmerz und trotzigem Op­ti­mis­mus Gestalt und Stimme.“ - Lausitzer Rundschau

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Regie
BirgitEckenweber
Musikalische Leitung & Piano
SaessakShin
Kostüme
KarinLaïd
Dramaturgie
DanielRis
Es spielt
Marianne HeleneJordan