
Des Kaisers neue Kleider
Ein Kinderstück nach H. C. Andersen
Bühnenfassung von Wolf-Dietrich Sprenger
In einer Neubearbeitung von Rüdiger Pape & Sabrina Zwach
Premiere 21. November 2026 auf der Hauptbühne
„Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, dass er all sein Geld dafür ausgab.“ Jeden Tag möchte der Kaiser etwas Neues anziehen und das auch nur ein einziges Mal. Kein Wunder, dass das Land längst in Not geraten ist und der Minister für Ordnung und Ruhe permanent im Einsatz ist. Sogar die Ministerin für Reichtum und Geld weiß sich nicht mehr zu helfen und kann den verschwenderischen Lebensstil des Kaisers mittlerweile nur noch mit Falschgeld bezahlen. Ein Kartenhaus, das kurz davor ist, in sich zusammenzufallen. Aber das interessiert den Kaiser herzlich wenig. Er regiert und bestimmt über seinen Hofstaat und sein Volk, wie es ihm gerade passt. Bis er und seine Vertrauten selbst zum Spielball der Untergebenen werden. Marie und Paul bringen mit einer genialen Idee das gesamte System ins Wanken. Sie behaupten, dass sie die schönsten und günstigsten Kleider weben können, die allerdings für jeden unsichtbar sind, der für sein Amt nichts taugt. Die Gier und die Angst vor der Wahrheit treiben den Kaiser immer mehr in ein Netz aus Lügen hinein, bis ihn am Ende ein Kind bloßstellen kann. Das bekannte Kunstmärchen von Hans Christian Andersen aus dem Jahr 1837 wird nun mit viel Live-Musik, Gesang und einer kleinen Hofkapelle auf die Bühne gebracht. Das Stück wurde 2020 für Rüdiger Papes Inszenierung am Burgtheater Wien charmant modernisiert.