DIE GROßE GEBURTSTAGSFEIER

Der Jubiläumstag. Der Festakt. Der Abend soll ein Abend sein, der einen Dreiklang bildet: Wo kommen wir her – wo sind wir grad – wo gehen wir hin?

VERGANGENHEIT - GEGENWART - ZUKUNFT

Das wollen wir, gemeinsam mit Ihnen auf der Bühne abbilden. Vergnüglich, ernst, nachdenklich, (be-)sinnlich, aber auch: „Happy Birthday, altes Haus“ – so betiteln wir unsere Festwoche etwas salopp, etwas flapsig. Denn unser Haus ist uns wie ein Freund, ein Kumpel, dennoch auch ehrwürdig – eben respektvoll auch: Ein altes Haus. Aber eins mit einer noch ewig langen Zukunft.
Kommen Sie mit auf eine Zeitreise in die wechselvolle Vergangenheit im Zickzackkurs. Die großen Entwicklungs- und Konfliktlinien werden angerissen und spielerisch durchmessen.
Neben vergangenen Szenen, Zitaten und Liedern kommen auch die Intendanten der letzten dreißig Jahre zu Wort: Heinz Klevenow, Sewan Latchinian und Manuel Soubeyrand. In all den Namen schwingen die politischen und künstlerischen Zeitenwenden der vergangenen Jahrzehnte mit, und wer darin ein Programm erkennen will, liegt richtig (aber manchmal auch falsch), denn: unaufhörlich holt uns unsere Geschichte ein, in der mehrfach starke Impulse gesetzt wurden, die wir wertschätzen und für unser heutiges Tun anverwandeln. Dazu haben wir die Kinder und Jugendlichen aus unseren Spielclubs gebeten, 75 Jahre nach vorn in ihre und unsere Zukunft zu blicken, zu denken – ins Jahr 2096, da wird die neue Bühne Senftenberg 150 Jahre alt werden – so viel Zuversicht muss sein. Und Achtung: erkennen Sie sich in den/Ihren Kindern wieder oder nicht, seien Sie gespannt, erstaunt, überrascht, herausgefordert, worin diese neue Generation ihre Perspektive erkennen kann. Es erwartet Sie ein augenzwinkernd unterhaltsamer, zugleich ein augenblicksweiser erhellender Theaterabend.
Und wie es sich für eine Geburtstagsparty gehört: Für‘s Kulinarische wird auch gesorgt und wenn es das Virus erlaubt, könnte auch getanzt werden. Zumindest gibt es Musik von „Krambambuli“ aus Dresden, die mit ihrem bewegten und bewegenden Gypsy-Swing kaum besser zur Geschichte unseres Theaters passen könnten. Und wenn nicht getanzt werden darf (oder man nicht mag), zum Hören sind sie auch ganz wunderbar. Also: Hereinspaziert!

RegieManuelSoubeyrand
Bühnen- und KostümbildMikeHahne
DramaturgieHaraldMüller
DramaturgieLukasSchädler
TheaterpädagogikFranziskaGolk
Regieassistenz/InspizienzVivianSchmidt
RegieassistenzSandraVogel