Glanzlichter der Klassik
Sinfoniekonzert der Brandenburger Symphoniker & mit den Stars von morgen der Universität der Künste Berlin
Ein Abend voller musikalischer Vielfalt, junger Dirigentinnen und mitreißender Orchesterkunst:
Die Studierenden der International Conducting Academy Berlin (ICAB) präsentieren gemeinsam mit den Brandenburger Symphonikern ein facettenreiches Programm – von Schuberts romantischer Klangwelt bis hin zu Beethovens monumentaler Leonore-Ouvertüre Nr. 3.
Programm
Franz Schubert: Ouvertüre zu „Die Zauberharfe“
Dirigent: Roy Hoshen
Cécile Chaminade: Concertino für Flöte und Orchester
Dirigent: Tianyang Zhang – Flöte: Victor Miranda
Peter I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 2 c-Moll – 2. Satz: Andantino marziale, quasi moderato
Dirigent: Kerem Tunçer
Karl Goldmark: Scherzo in A-Dur
Dirigent: Kentaro Machida
Gioachino Rossini: Ouvertüre zu „La Cenerentola“
Dirigentin: Nora Popescu
Hector Berlioz: Rêverie et caprice
Dirigentin: Rebekka Zastrow – Violine: Iidamari Ahonen
Edvard Grieg: „Anitras Tanz“ aus der Peer Gynt Suite Nr. 1
Dirigent: Kerem Tunçer
Ludwig van Beethoven: Leonore-Ouvertüre Nr. 3
Dirigentin: Judith Baubérot
Solistin
Iidamari Ahonen, Violine
Die finnische Geigerin Iidamari Ahonen studiert an der Universität der Künste Berlin und konzertierte bereits mit renommierten Orchestern wie dem Finnischen Radio-Sinfonieorchester, der Tampere Philharmonic und der Baltic Sea Symphony. Sie wurde mit dem Usedomer Musikpreis 2025 ausgezeichnet und ist Mitglied des ILOA Streichquartetts. Neben ihrer Tätigkeit als Solistin und Konzertmeisterin gastiert sie regelmäßig bei internationalen Festivals in ganz Europa.
Victor Miranda, Flöte
Der 2001 in Brasilien geborene Flötist Victor Miranda erhielt mit neun Jahren seinen ersten Unterricht und setzte nach seinem Umzug nach Stuttgart 2017 seine Ausbildung an der dortigen Musikschule bei Vítor Diniz fort. Nach dem Vorstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart begann er 2021 sein Bachelorstudium an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Christina Fassbender. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen u. a. bei Felix Renggli, Stephanie Winker, Davide Formisano und Andrea Lieberknecht. Als mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe wurde er von 2022 bis 2024 durch die Ad Infinitum Stiftung gefördert und gewann 2023 den 1. Preis beim Internationalen Bodensee-Musikwettbewerb. Orchestererfahrung sammelte er u. a. an der Deutschen Oper Berlin und am Staatstheater Cottbus.
Über die Dirigentinnen
Die Dirigentinnen des Abends sind Studierende der International Conducting Academy Berlin (ICAB) an der Universität der Künste Berlin.
Unter der Leitung von Prof. Harry Curtis und Prof. Steven Sloane bietet die ICAB ein international einzigartiges Ausbildungskonzept, das den intensiven Kontakt zu Berufsorchestern, darunter die Brandenburger Symphoniker, ermöglicht.
Roy Hoshen
Der israelische Dirigent Roy Hoshen, Träger des America-Israel Cultural Foundation Outstanding Excellence Award, studiert derzeit im Master Dirigieren an der Universität der Künste Berlin. Nach seinem Bachelor an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv war er musikalischer Leiter des Israel Flute Choir und dirigierte u. a. die Komische Oper Berlin, die Kammerakademie Potsdam und die Israel Camerata Jerusalem. Künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Iván Fischer, Trevor Pinnock und Lahav Shani.
Tianyang Zhang
Der chinesische Dirigent und Komponist Tianyang Zhang studierte Komposition und Dirigieren an der Universität der Künste Berlin. Seine Werke, inspiriert von der chinesischen Landschaftsmalerei, wurden u. a. vom Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder) uraufgeführt. Als Dirigent verbindet er analytische Präzision mit klanglicher Tiefe und musikalischer Poesie. Seit 2023 studiert er Dirigieren bei Prof. Harry Curtis und Prof. Steven Sloane an der UdK Berlin.
Kerem Tunçer
Der türkische Dirigent und Geiger Kerem Tunçer begann seine Laufbahn an der Bilkent Music and Performing Arts School und studierte anschließend an der Barenboim-Said Akademie Berlin. Als Violinist des Boulez Ensembles und des West-Eastern Divan Orchestra konzertierte er weltweit unter Daniel Barenboim. 2014 gewann er den Arthur Grumiaux Violinwettbewerb. Seit 2018 widmet er sich dem Dirigieren und studiert derzeit an der UdK Berlin sowie an der Panula Academy in Finnland.
Kentaro Machida
Der japanische Dirigent Kentaro Machida, Gewinner des 7. Internationalen Dirigierwettbewerbs in Athen, studierte an der University of Oxford und am Royal Conservatoire of Scotland. Engagements führten ihn u. a. zum BBC Scottish Symphony Orchestra, zur Scottish Opera und zum Royal Scottish National Orchestra. 2025 wurde er von Riccardo Muti zur Italian Opera Academy eingeladen. Er studiert derzeit im Advanced Professional Training Programm der UdK Berlin.
Nora Popescu
Die kanadische Dirigentin, Pianistin und Komponistin Nora Popescu studierte an der McGill University in Montreal und wurde 2025 mit dem Special Prize der International Vienna Competition ausgezeichnet. Sie leitete das Beethoven Orchestra Montreal, assistierte an der Opera McGill und ist als Repetitorin an der Berlin Opera Academy tätig. Mit ihrem Bruder bildet sie das preisgekrönte Popescu Piano Duo. Seit 2024 studiert sie Dirigieren an der Universität der Künste Berlin.
Rebekka Zastrow
Die deutsche Dirigentin Rebekka Zastrow studierte Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und am Conservatorio di Milano. Sie arbeitete mit Orchestern wie der Komischen Oper Berlin, der Philharmonie Südwestfalen und dem Philharmonischen Orchester Hradec Králové. Opernerfahrung sammelte sie mit Produktionen in Orvieto, Magdeburg und Berlin. Seit 2024 studiert sie im Master Dirigieren an der Universität der Künste Berlin.
Judith Baubérot
Die französische Dirigentin und Geigerin Judith Baubérot studierte an der Haute École de Musique de Genève bei Laurent Gay und wurde 2023 mit dem Preis des Orchestre de Chambre de Genève ausgezeichnet. Sie arbeitete mit dem Orchestre National des Pays de la Loire, dem Ensemble Ars Nova und dem Orchestre des Pays de Savoie. Seit 2024 ist sie Chefdirigentin des Orchesters der Universität Genf und engagiert sich für innovative Konzertformate und musikalische Bildung.
Über die Brandenburger Symphoniker
Die Brandenburger Symphoniker, gegründet im Jahr 1810, sind das älteste bestehende Orchester Brandenburgs und ein fester Bestandteil der Kulturlandschaft des Landes.
Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Andreas Spering begeistert das Orchester durch seine musikalische Vielseitigkeit und enge Zusammenarbeit mit jungen Künstlerinnen und Hochschulen. Neben ihren Konzerten in Brandenburg gastieren die Symphoniker regelmäßig in renommierten Konzertsälen weltweit – von Peking bis Los Angeles, von Madrid bis Kapstadt.
Als Partnerorchester der Universität der Künste Berlin fördern die Brandenburger Symphoniker den musikalischen Nachwuchs und tragen mit Projekten wie der Brandenburger Biennale aktiv zur zeitgenössischen Musikszene bei. Für ihr Engagement im Bereich kultureller Teilhabe wurden sie 2017 von der Bundesregierung im Rahmen des Programms Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland ausgezeichnet.
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