Im Mondschein
Prolog / Feier / Epilog
von Florian Hein
Premiere 21. Oktober 2026 auf der Hauptbühne
„Im Mondschein“ durchzieht das FestSpiel „Jubiläum“. Es entfaltet sich eine fantasievolle Welt, in der eigene Regeln gelten.
Im Prolog beschwört ein Chor im Mondschein die antiken Wurzeln des Theaters. Aus dem göttlichen Chaos der Urzeit wird ein menschengemachtes und wir werden ins Jahr 1946 katapultiert – zur Gründung des Theaters in Senftenberg. Die Einheit des Chores zerfällt, das Wir zersplittert. Übrig bleibt eine einzelne Figur: die Hoffnung. Sie ist erfüllt von der Idee, dass aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs auch hier, in der Niederlausitz, eine frohe Zukunft entstehen kann!
Die Hoffnung reist durch das 20. ins 21. Jahrhundert. Sie selbst glaubt an Wandel und Fortschritt, doch um sie herum wachsen Zweifel. Also lädt sie zur Feier im Mondschein. Chöre, Schauspiel, Musik und viele Bürgerinnen und Bürger kommen zusammen und feiern das Theater. Immer neue, teils skurrile Gäste versammeln sich. Sie verbindet die Sehnsucht nach Zukunft – auch wenn alle darunter etwas anderes verstehen. Während die Hoffnung versucht, Harmonie zu verbreiten, bröckelt das Festgelände: Strom fällt aus, Häuser stürzen ein und niemand weiß, ob es ein Morgen geben wird. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Im Epilog scheint die Hoffnung verschwunden. Das Fest ist vorbei, der Kater setzt ein. Aber der Mond scheint noch immer …