Im Mondschein
Prolog / Feier / Epilog
von Florian Hein
Premiere 21. Oktober 2026 auf der Hauptbühne
„Im Mondschein“ durchzieht das FestSpiel „Jubiläum“ und schlägt einen großen Bogen von der Antike über die Gründung der neuen Bühne bis in eine mögliche Zukunft.
Im Prolog beschwört ein Chor die antiken Wurzeln des Theaters. Aus dem göttlichen Chaos der Urzeit wird das menschengemachte Chaos der Nachkriegszeit und wir werden ins Jahr 1946 katapultiert – zur Gründung des Theaters in Senftenberg. Die Einheit des Chors zerfällt, übrig bleibt eine einzelne Figur: Quincy. Sie will an die alten Traditionen des Theaters anknüpfen und mit den Menschen in Senftenberg etwas Neues schaffen.
Die Götterbotin reist durch die Zeit bis in unsere Gegenwart. Doch die Zeit ist aus den Fugen und sie landet in einer geheimnisvollen Traumlandschaft zwischen Park und Tagebaurestloch, in der unterschiedliche Wirklichkeiten aufeinandertreffen. An ihre Mission kann sie sich nicht mehr erinnern, aber vielleicht können die Menschen ihr helfen? Sie trifft Bertolt, der mit seiner Gruppe eine neue Bahnstrecke baut. Bertolts bester Freund, der Bäcker, will zum Mond ziehen. Die Theaterleute Reni und Peter sind alt geworden und haben sich in der Landschaft verirrt, zwei Schauspieler proben Shakespeares "Sommernachtstraum" und eine Draisine wartet darauf, in Bewegung zu kommen. Als die Dunkelheit hereinbricht, verbinden sich diese Geschichten und Quincys Mission wird wieder greifbar: ein Fest, das die Menschen verbindet.