Im weißen Rössl
Singspiel in drei Akten
frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell
Gesangstexte von Robert Gilbert
Musik von Ralph Benatzky
Sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz
Musikalische Arrangements von Michael Fuchs, Marty Jabara, Saessak Shin und Band
Urlaub wie im Traum! Im Sommer 2026 steht das Romantikhotel „Zum weißen Rössl“ am Senftenberger See. Der Kellner Leopold findet, „es muss was Wunderbares sein“, mit Wirtin Josepha Vogelhuber zusammen zu sein. Leider hat sie aber ein Auge auf ihren Stammgast, Rechtsanwalt Dr. Siedler, geworfen. Dieser ist überzeugt, „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein!“ und außerdem verknallt in Ottilie, die mit ihrem Vater, dem Berliner Trikotagenfabrikanten Giesecke, im Hotel abgestiegen ist. Und der Sohn von Gieseckes Konkurrenten, Sigismund Sülzheimer, der eigentlich Ottilie heiraten soll, flirtet wiederum schamlos mit einem ganz anderen Hotelgast. Tja, „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?“. Da kann am Ende nur noch der Kaiser höchstpersönlich Ordnung in das Liebeschaos bringen. Die Gassenhauer aus dem „Rössl“, mit ihrer wunderbaren Mischung aus jazzigen Klängen der Goldenen Zwanziger und operettenmäßigem Schmäh, interpretiert das „Hotel-Orchester“ live im AmphiTheater.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den „Chaotischen Idealisten” des Kulturregen e.V. beim Musical „Hair” im Sommer 2024 wird nun im Genre der musikalischen Komödie fortgesetzt.
Dauer 150 Minuten (inkl. Pause)
Stimmen aus der Presse:
„Im weißen Rössl” wird von der neuen Bühne Senftenberg zur Eröffnung der 30. Sommersaison im nahegelegenen Amphitheater aufgeführt – und rockt unter der musikalischen Leitung von Saessak Shin gewaltig. (…) Regisseur und Intendant Daniel Ris gelingt eine „bemerkenswerte“ Inszenierung. Bemerkenswert im Sprech des Berliner Theatertreffens. Er gewinnt die Zuschauer schon mit den ersten Melodien, die Spielfreude des Ensembles schwappt förmlich über und kaum ein Lied wird nicht von der Menge frenetisch gefeiert. Dass die ersten Standing Ovations noch vor dem Schlusston kommen, ist keine Überraschung.” ORPHEUS MAGAZIN, 31.05.26
„Ein musikalisches Sommerfeuerwerk. Was hier passiert, hat mit den heimatseligen Arrangements aus den 1950er-Jahren wenig gemein. Intendant Daniel Ris setzt in seiner Inszenierung auf schräge, satirische und swingende Töne, wie im Original von 1930 – und doch erfrischend heutig. (…) An Gassenhauern und Glanznummern mangelt es nicht, mit denen die Schauspieler geradezu ideal besetzt und gewohnt gesangsstark gute Laune am Senftenberger See verbreiten. (…) Richtig schönes Sommertheater. Kein Schmarrn, sondern ein überaus unterhaltsamer Abend.“
LAUSITZER RUNDSCHAU 31.05.26
