FestSpiel „Jubiläum“

80 Jahre Theater Senftenberg

vom 21. bis zum 31. Oktober 2026

Das FestSpiel Senf­ten­berg geht 2026 in seine fünfte Saison. Wir bleiben uns treu – und machen wieder alles anders! Mit „zeit­ge­nös­si­schem Theater an au­ßer­ge­wöhn­li­chen Orten“ haben wir in den ver­gan­ge­nen Jahren in Brieske, in Groß­ko­schen, in unserem neuen Werk­statt­ge­bäu­de und zuletzt in der Nie­der­lau­sitz­hal­le jeweils die neue Spielzeit spek­ta­ku­lär eröffnet. Über die Jahre gab es die ver­schie­dens­ten Abläufe. Mal gab es viele kleine In­sze­nie­run­gen, teils in ge­trenn­ten Gruppen oder ver­schie­de­ner Rei­hen­fol­ge, und manchmal ging es auch mit dem Bus übers Land. Sie mussten sich bereits beim Ti­cket­kauf für bestimmte Stücke ent­schei­den oder es wurde auch mal am Abend selbst von uns für Sie ent­schie­den. 

In der Spielzeit 2026/27 wird es nun ganz besonders festlich, denn am 21.10.2026 wird das Theater 80 Jahre alt – und das ist auch Anlass für unser FestSpiel. Der „au­ßer­ge­wöhn­li­che Ort“ ist diesmal unsere Haupt­büh­ne, denn das Senf­ten­ber­ger Theater und seine Ge­schich­te sind wirklich au­ßer­ge­wöhn­lich! 1946 wurde die Turnhalle der von Bruno und Max Taut ent­wor­fe­nen damaligen Walther-Rathenau-Schule zum „Stadt­thea­ter Senf­ten­berg“ und mit „Das Land des Lächelns“ eröffnet. Als „Theater der Berg­ar­bei­ter“ erlebte es mit seinen Schau­spiel-, Opern- und Bal­lett­ensem­bles und einem Orchester eine Blütezeit. Aber auch heute ist es noch immer ein­zig­ar­tig. Denn welche Stadt von der Größe Senf­ten­bergs hat ein eigenes Theater mit über 100 Mit­ar­bei­ten­den und vier Spiel­stät­ten, das re­gel­mä­ßig Be­su­cher­re­kor­de feiern kann? 

Und auch der Ablauf des Fest­Spiels 2026 wird besonders. Denn diesmal sehen alle alles – und das gemeinsam zur gleichen Zeit, weil man Feste immer zusammen feiert! Wir laden ein zu einem Thea­ter­abend, der mit einem Chor-Prolog zur Ge­burts­stun­de des Theaters beginnt. Im Anschluss feiert mit „Für mich bitte Wasser“ ein Auf­trags­werk von Oliver Bukowski Premiere. Bei der an­schlie­ßen­den gas­tro­no­mi­schen Pause lässt sich die Ge­schich­te des Theaters in be­son­de­rer Weise entdecken. Denn wir feiern unser Theater nicht nur auf der Bühne, sondern auch mit einer Aus­stel­lung, mul­ti­me­di­al, in­ter­ak­tiv in allen Foyers und auf einer Pro­be­büh­ne. Bei der Rückkehr in den Saal erleben die Gäste eine theatrale Feier, bei der neben unserem Ensemble erneut viele kul­tu­rel­le Gruppen aus der Stadt und der Region ein­ge­bun­den sein werden. Am Epilog ist dann sogar das ganze Theater beteiligt, bevor wir an jedem der 8 Abende mit unseren Gästen im Anschluss mit Live-Musik und Tanz weiter feiern.

Zu den Stücken des Abends:

Im Mond­schein 

Für mich bitte Wasser